RAND, AYN

russisch/amerikanische Philosophin
*2. Februar 1905 in St. Petersburg (Rußland), 6. März 1982
R. war eine sehr vielseitige Autorin, sie verfaßte Drehbücher, Kurzgeschichten, einen Roman und ein Schauspiel. Sie profilierte sich zunächst als Prosaschriftstellerin, dann als Philosophin. In beiden Bereichen erreichte sie eine breite Öffentlichkeit. Ihr wichtigster Beitrag zur Philosophiegeschichte ist die Entwicklung einer eigenen theoretischen Schule, der des Objektivismus, die in den USA eine Zeitlang große Beachtung fand.
Für sie besteht die Aufgabe der Literatur darin, den idealen Menschen darzustellen, der ihr immer überlebensgroß geriet. In seiner einsamen Größe und egoistischen Gutheit kämpft er gegen die passiven, schmarotzenden, durch und durch bösen, weil zweitklassigen, Antihelden. Besonders deutlich wird diese Absicht in ihrem monumentalen Werk Atlas Shrugged.
Um ihre Lehre zu verbreiten hielt sie Vorträge und Seminare im Nathaniel Branden Institut. Außerdem gab sie die Zeitschrift Objectivist Newsletter heraus.

Werk: The Fountainhead, 1943; Atlas Shrugged, 1957; For the New Intellectual, 1961; The Virtue of Selfishness, 1964; Capitalism: The Unknown Ideal, 1966; Introduction to Objectivist Epistemology, 1967; The Objectivist, 19661971.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikonn

Zurück zu R                                                                                Weiter