LANDMANN-KALISCHER, EDITH
deutsche Philosophin, *1877, 1951

L. gilt als  Vertreterin der Meinong-Husserlschen Philosophie. In ihrem 1923 veröffentlichten Werk Die Transcendenz des Erkennens überwindet sie als eine der ersten den erkenntnistheoretischen Idealismus innerhalb der Phänomenologie. Im Rahmen der Deutung der Transzendenz unterscheidet L. eine idealistische Deutung deren Repräsentant Husserl ist, und eine realistische Deutung, die von Descartes vertreten wird.
In ihrem zweiten philosophischen Werk Die Lehre vom Schönen, untersucht L. anhand der Ideale der klassischen Antike das Verhältnis von ästhetischen, ethischen und logischen Werten.

Werk: Die Transcendenz des Erkennens, 1923; Die Lehre vom Schönen, 1952.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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