BLAVATSKA, HELENA PETROVNA

russische Theosophin, *1831 in Jekaterinoslav (jetzt Dnepropetrovst, Ukraine), 1891 in London
B. war die Tochter der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Helena Hahn. Schon als Kind war sie außergewöhnlich begabt. Auf verschiedenen Reisen entwickelte sie eine Neigung zum Spiritualismus und Okkultismus. 1871 gründete sie in Kairo die Societe Spirituelle und verbreitete ihre theosophischen Lehren in Amerika und Europa. Sie veröffentlichte einige Artikel in der New York Tribune, der Sun und der Times. 1875 gründete sie mit H.L. Olcott die Theosophic Society. Die Theosophie versucht eine menschliche Gemeinschaft aller Rassen, Religionen und Geschlechter herzustellen. Die Gesellschaft verstand sich als eine Fortsetzung alter okkultistischer Traditionen, des Pythagoreismus, Platonismus, der Mystik und insbesondere des Hinduismus und des Buddhismus. Ihr Ziel war es, ein pantheistisches philosophisch-religiöses System zu entwickeln und zu erhalten.

Werk: Die Geheimlehre, 1975; The Voice of Silence, 1889; The Key to Theosophy, 1889; Grundlehren der esoterischen Philosophie, hg.v. I.H. Hoskins, 1981; Rätselhafte Volksstämme, 1982; Unheimliche Geschichten, 1986.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon 

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