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Philosophin des Monats April

Christina von Schweden

Christina von Schweden

Die schwedische Königin Christina von Schweden ist vor allem durch ihren Kontakt zum französischen Aufklärer Rene Descartes bekannt geworden. Nachdem sie 1644 den Thron übernommen hatte, machte sie den schwedischen Königshof zu einem Ort der Gelehrsamkeit. Sie versammelte viele berühmte Philosophen um sich und ist als aufgeklärte Königin überliefert. In den Hintergrund tritt dabei oft, dass sie auch selbst eine gelehrte Frau mit regem Verstand und großer Wissbegierde war. Sie verfügte über eine ausgezeichnete Allgemeinbildung in verschiedenen Fachgebieten und beherrschte mehr als ein halbes Dutzend Fremdsprachen.

Als Frau so gebildet zu sein, war unüblich, in einer Zeit, in der man dem schwachen Geschlecht das Denkvermögen und sogar die Seele absprach. Christina fühlte sich aber zur Gelehrsamkeit befähigt, weil sie davon überzeugt war, eine „männliche Seele“ zu besitzen. Nach ihrer Bekehrung zum Katholizismus dankte sie 1654 ab und gründete 1668 die Accademia Clementina, aus der später die Königliche Akademie wurde.

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