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Philosophin des Monats Juli
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    Iris Murdoch

Irische Schriftstellerin und Philosophin, so wird Iris Murdoch meist bezeichnet. Und es ist vor allem ihre schriftstellerische Arbeit, durch die Murdoch auch bei uns bekannt war. Nach der Beendigung ihrer philosophischen Lehrtätigkeit in Oxford, widmete sie sich ganz dem literarischen Schreiben, und darin war sie überaus erfolgreich. Von ihren über 20 Romanen wurden die meisten auch ins Deutsche übersetzt. Ihre Biographie und vor allem die Geschichte ihrer Alzheimererkrankung wurde unter dem Titel Iris in Hollywood mit Kate Winslet und Judy Dench verfilmt.

Obwohl Murdoch viel mehr Romane als philosophische Texte geschrieben hat, scheint auch darin ihr philosophischer Hintergrund durch. Sie entwickelt außergewöhliche Charkatere, provoziert durch eine drastische Sprache und schwarzen Humor. Die Oberfläche der bürgerlichen Gesellschaft durchbricht sie mit eigenwilligen Figuren.

Murdochs philosophisches Thema ist die Moral. Die kantsiche Moralvorstellung kritisiert sie und rollt die Beziehung zwischen moralischen Urteilen, Wert und Wahrheit neu.

Ein besonders Interesse Murdochs galt dem Existenzialismus, was sich in ihrer Schrift Sartre: Romantic Rationalists zeigt, der ersten englischsprachigen Studie über den französischen Philosophen.

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