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Philosophin des Monats November

Margaret Cavendishsimone


»Mad Madge«, so heißt eine Biografie über die englische Philosophin Margaret Cavendish. Und exzentrisch war sie wohl auch. Sie trug ungewöhnliche Kleidung und entwickelte eigenwillige philosophische Theorien. Cavendish lebte im 17. Jahrhundert und war die erste Frau, die eine eigene Naturphilosophie entwickelt hat. Sie verfasste Reden, Gedichte und zahlreiche philosophische Abhandlungen und gilt als eine der produktivsten Philosophinnen ihrer Zeit.

Typisch für Cavendish ist ihre poetische Ausdrucksweise, auch bei philosophischen Texten. In Poems and Fancies, Philosophical Fancies und Philosophical and Physical Opinions setzt sich Cavendish mit den klassischen Naturtheorien, vor allem mit Epikur, auseinander.

Ihre naturphilosophischen Hauptwerke sind Philosophical Letters, Observations Upon Experimental Philosophy, The Description of the New Blazing World und Grounds of Natural Philosophy. Darin entwickelt sie ein nicht hierarchisches Organisationsmodell der Natur. Die Beziehung zwischen Mensch und Natur ist für Cavendish kein Machtverhältnis. Der Kosmos ist das übergeordnete System, das alle Materie beinhaltet. Mensch und Natur sind Teil dieses Ganzen. Ihre Kosmostheorie geht von der Würde der Natur und deren Einheit mit dem Menschen aus.

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